TK erhöht Zuzahlung für Osteopathie in 2016

Die TK ist die Krankenkasse mit dem meisten Mitgliedern in Deutschland. Viele Mitglieder profitieren vom Bonusprogramm und den Zuzahlungen für Osteopathie.

2016 ändert sich das Bonusprogramm der TK

Im Jahr 2015 konnte man Bonuspunkte sammeln durch eine Blutspende, eine Zahnreinigung oder einer Vorsorge Untersuchung. Die Maßnahmen konnten frei gewählt werden und am Ende des Jahres hat die TK die Punkte in Bargeld getauscht.

2016 gibt es ein paar kleine aber wesentliche Änderungen. Die TK gibt nun vor, wie die Maßnahmen zu wählen sind. Blutspenden werden nicht mehr angerechnet und auch die Höhe der Geldprämien hat sich deutlich reduziert. Dafür kann man nun die Geldprämien anrechnen auf den Leistungskatalog.

In diesem Leistungskatalog findet sich auch die Osteopathie wieder.

Nach Rücksprache mit der TK wird ab 2016 die Zuzahlung von 120€ für 3 osteopathische Behandlung á max. 80% und max. 40€ pro Behandlung nicht geändert.

Versicherte können die Rechnung ihres Osteopathen mit den Bonuspunkten verrechnen und somit ihre Zuzahlung für Osteopathie erhöhen. Es stehen somit 120€ zzgl. den Geldprämien aus dem Bonusprogramm den Versicherten zur Verfügung um ihre osteopathsichen Rechnung bezuschussen zu lassen.

Diese positive Änderung geht einher mit der Reduzierung der Geldprämien aus dem Leistungskatalog. Es bleibt daher abzuwarten, ob und, wenn ja, wie andere gesetzliche Krankenkassen ihr Bonusprogramm ändern.

 

3 Gedanken zu „TK erhöht Zuzahlung für Osteopathie in 2016

  1. Barbara Meltzer

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es einfach nur schade. Ich habe meine Osteopathiebehandlungen aus Kostengründen auf 10 x im Jahr begrenzt. Egal, wie die Ansichten sind, mir tun diese Behandlungen als Schreibtischtäter sehr gut, habe seit den nunmehr 5 Jahren der Behandlungen sehr viel weniger Beschwerden im HWS-Bereich, ebenso LWS. Ich bezahle reichlich Krankenkassenbeiträge und verstehe absolut nicht, warum die TK von den ursprünglich geleisteten Zuschüssen Abstand nimmt, geschweige denn nicht alles dafür tut, dass diese Behandlung von der Kasse übernommen wird. Ihnen ist sicher nicht entgangen, dass die Erkrankungen des Bewegungsapparates immer mehr ansteigen. Es reichen nicht nur Sportprogramme, auch medizinische Heilmethoden sind wichtig, wie will man sonst bis zur Rente durchhalten. MfG B.Meltzer

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    1. Gerhard Längle

      Nach einer wahren Odyssee durch diverse Orthopädie Praxen, musste ich irgendwann feststellen, dass bei Problemen mit dem Bewegungsapparat tatsächlich nur einem geholfen wird – dem Geldbeutel des Orthopäden! Die Diagnosen und Therapieen verlaufen komplett stereotyp. Spritzen, Röntgen, Einlagen, Physiotherapie. An allem verdient der Arzt mit. Es gab Fehldiagnosen a masse, nie! kam es zu einem echten Therapieerfolg. Bis ich ich auf die Osteopathie gestoßen bin. Meine Rettung, mein Therapeut weiß immer das Problem zu benennen und zu beseitigen. Umso beschämender finde ich die kurzsichtige Denkweise der TK nur 120 € / Jahr zu bezahlen. Selbst die AOK übernimmt fast das Doppelte. Es wäre an der Zeit die Gelder in dem Fall sinnvoller einzusetzen, den Patienten wirklich zu helfen und dabei sicher noch Geld zu sparen. Wagen sie es liebe TK!
      G. Längle

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